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Henning Mankell

Elch auf dem Tisch
06.06.2016 20:06
von Ira Rueder

Elch auf dem Tisch

Klarheit und Vertrauen im Team stärken

Je größer die Verbundenheit in einer Gruppe, desto geringer der Stress. Darauf deutet eine Studie des Forscherteams um Andreas Mojzisch, Professor für Sozialpsychologie an der Uni Hildesheim, hin. Unternehmen tun deshalb gut daran, das Wir-Gefühl zu stärken und Stress abzubauen. Dabei ist eines sicher: Unausgesprochene Konflikte stehen diesem Ziel im Weg.

Elch auf dem Tisch

Eine humorvolle Art, Konflikte oder generell schwierige Themen zur Sprache zu bringen, ist „Elch auf dem Tisch“. Die Durchführung dauert nur wenige Sekunden. Die Methode ist nutzbar für alle Mitarbeiter, angefangen bei der obersten Führungsebene. Die Wirkung ist enorm: Wer etwas auf dem Herzen hat, legt den Elch – zum Beispiel einen Schlüsselanhänger oder eine kleine Figur – auf den Tisch und rückt mit dem Thema heraus.

Gerade für junge Mitarbeiter ist es erlösend, Fragen anschneiden zu können, die zuvor als Tabu-Thema sehr heikel gewesen wären. Die Themen an sich sind zwar immer noch heikel, durch den Elch gewinnen sie jedoch eine spielerische Form der Ansprache. 

Wer also ein stinkendes, heikles Tabu-Thema hat, der nimmt die kleine Elch-Figur und legt sie auf den Tisch. So wissen alle Anwesenden: Da gibt es ein Thema, das besprochen werden will

Der Elch auf dem Tisch ist hilfreich, um

  • Vertrauen im Team aufzubauen
  • Freiräume zu schaffen
  • Führung neu auszugestalten
  • Kollektiv zu entscheiden
  • Miteinander voneinander zu lernen

Quelle: Wirkungen des Wir-Gefühls: Stressschutz aus der Gruppe, managerSeminare, Heft 2017, April 2016, S. 6. Literaturtipp: Management Y: Agile, Scrum, Design Thinking & Co. So gelingt der Wandel zur attraktiven und zukunftsfähigen Organisation. (Ulf Brandes, et. al., 2014, Campus Verlag)

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